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Unsere ChronikIm Jahre 1960 wurde das Haus der Jugend als zweites Jugendzentrum in Duisburg-Rheinhausen erbaut. Damals beschränkte sich die offene Kinder- und Jugendarbeit hauptsächlich auf die Durchführung zahlreicher Bildungslehrgänge im musisch-kulturellen, handwerklichen und technischen Bereich. Eine gezielte Umstellung der Jugendarbeit erfolgte bereits 1964, da inzwischen die Frequentierung der beiden bestehenden Häuser so groß geworden war, daß die Forderung nach weiteren Jugendheimen laut wurde. Die bis zu diesem Zeitpunkt involvierten größeren Jugendverbände wie die der katholischen und evangelischen Kirche, des DGB u.s.w. gründeten nun eigene Jugendzentren. Das in den 68ern eingeleitete Umdenken insbesondere auch im sozialen und sozialpädagogischen Bereich zog eine äußerst erfolgreiche Umstrukturierung der städtischen Jugendeinrichtungen nach sich. So wurden in allen Jugendheimen nun so genannte Basisgruppen gegründet, die den jugendlichen Besuchern erstmals ein Mitbestimmungsrecht bei der Arbeit und den Aktivitäten in den Häusern einräumten. Die beteiligten Jugendlichen übernahmen selbst bestimmt Mitverantwortung, was auch zu einer Entlastung des Personals führte. Das Haus der Jugend wurde mehr und mehr zu einem beliebten internationalen Jugendtreff. Jugendliche aus England, Frankreich, Israel, Amerika und aus der Türkei stehen in Verbindung und feiern gemeinsam internationale Feste. |