Zoo Duisburg
Home Nach oben

 

Unter dem Motto „HdJ on Tour - Komm mit und erlebe das Abenteuer“, erleben wir die Teilnehmenden Kinder, die zweite von fünf Ferientagesfahrten. Unsere Tour führte uns am Freitag den 21.07.2006 vom Haus der Jugend in Rheinhausen nach Duisburg zum Kaiserberg in den Zoo. Dieses Mal waren wir aber weniger Kinder. Einige hatten sich am frühen Morgen telefonisch wegen des heißen Wetters abgemeldet. Wie auch schon bei der ersten Fahrt trafen wir uns wieder um 9:00 Uhr am Haus der Jugend und durchstreiften von hier aus die Fußgängerzone in Richtung Bushaltestelle der Linie 921, die uns dann zum Hauptbahnhof nach Duisburg bringen sollte. Kurz hinter der Rheinbrücke, direkt vor der Pauluskirche passierte, was nicht passieren sollte. Der Bus hatte einen kleinen technischen Schaden, so dass wir einige Zeit in der fahrenden Sauna (Bus) verweilen mussten, bis der Fahrer den Schaden behoben hatte. Endlich am Bahnhof angekommen, durften wir auch keine weitere Zeit verlieren, da die Straßenbahn 901 auch schon angekündigt war. Am liebsten aber wären wir im kalten und luftigen Untergrund des Bahnhofs geblieben. Wir hatten Glück, als wir kurz nach zehn Uhr an der Zookasse ankamen, waren wir fast die Ersten. Trotz Ferien gab es keine Warteschlange an der Kasse. Nein, keine neue Schlangenart, die auf uns zum Frühstück gewartet hat, wir meinen andere Menschen, die auch alle in den Zoo wollten. Als wir dann alle bezahlt hatten, teilten wir uns in kleine Gruppen auf und machten für drei Uhr einen Treffpunkt für die Heimfahrt aus und gingen anschließend in kleinen Gruppen auf Zoo-Safari. Das Wetter machte nicht nur uns, sondern auch den Tieren ordentlich zu schaffen. Viele Tiere waren gar nicht zu sehen. Andere dagegen querten plötzlich und unerwartet unseren Weg. Hunger und Durst trieben uns bald an einen schattigen Platz, wo wir nur den Kampf gegen die Bienen bestehen mussten. Mitgebrachte Brote, aber auch Pommes und Wurst stärkten uns für das letzte Drittel des Tages. Als es dann endlich weiter ging entdeckten wir im Zoo auch noch einen großen Spielplatz. Wir waren erstaunt über diesen schönen Platz. Hier hatte man sich sicher einiges aus dem Tierreich abgeschaut. Nun ja, warum auch nicht mal umgekehrt?!? Viele Kletterseile, Rutschen und Türme wie Großkäfige, Trampolin eingezäunt wie ein kleines Affenhaus und vieles mehr gab es hier. Gegen 14:30 Uhr mussten Bärbel und Harald uns vom Spielplatz herunter holen, denn der Weg zum Treffpunkt war weit und mit vielen Attraktionen bestückt. Vom weiten hörte man ein lautes Geräusch, welches man nicht genau zuordnen konnte. Angekommen, da wo das Geräusch war, sahen wir eine ganze Robbenfamilie mit Jungtieren spielen. Die hatten es gut, die konnten die ganze Zeit im Wasser spielen. Großkatzen und Bären dagegen lagen faul in der Ecke herum und ließen es sich gut gehen. Pünktlich um 14:55 Uhr waren alle Kinder wieder am Treffpunkt angekommen. Ein wenig Zeit blieb uns, um gemeinsam ins Katta Gehege zu gehen. Der Katta ist der bekannteste der madagassischen Halbaffen. Wir waren doch alle erstaunt wie zutraulich und wie zahlreich diese Tiere unseren Weg, wenn wir uns ganz ruhig verhielten, kreuzten. So, nun ist es kurz nach 15:00 Uhr. Harald meinte, wir sollten langsam in Richtung Straßenbahn gehen. An der Haltestelle angekommen sollte er dann auch Recht behalten, denn die Bahn war auch schon von weitem zu sehen. Ein paar Minuten später hatten wir am Bahnhof wieder mal Glück, dass wir bei diesem Wetter keine Wartezeit hatten. Unser Bus brachte uns ohne Aufenthalt nach Rheinhausen. Die letzten Meter durch die Fußgängerzone dagegen waren dann noch mal ziemlich anstrengend. Zur Belohnung gab es im Haus der Jugend abschließend ein dickes Eis. Auch diese Fahrt war, wenn auch mit weniger Kindern ein großartiger Erfolg. Die meisten von uns sind am 26.07.2006 wieder dabei, wenn es heißt: „HdJ on Tour – Komm mit und erlebe das Abenteuer“. Hier geht es dann in den NiederRheinpark Plantaria.

Später Vormittag, es wird Zeit  etwas zu essen.
Wenn schon keine Tiere bei der Hitze zu sehen sind, gehen wir halt selbst in die Käfige auf dem Spielplatz.
Aber selbst für uns ist es schon zu heiß.
Genau, der macht es richtig. Nur im kühlen Nass lässt es sich aushalten.